Warum die Natur für den Menschen so wichtig ist

Ausreichende Nahrung, sauberes Wasser und reine Luft gehören zu den wertvollsten und bekanntesten Leistungen der Natur für den Menschen. Sie wird deshalb hauptsächlich als Quelle von Dienstleistungen und Rohstoffen betrachtet. Die Leistungen der Natur für den Menschen sind von entscheidender Bedeutung für reiche genauso wie für arme Länder. Die Wissenschaftler sind sicher, dass es nur mit einem besseren Verständnis für die ganze Bandbreite des Naturnutzens gelingen kann, einen tatsächlichen Schutz und eine nachhaltige Nutzung der Natur und der Landschaft zu erreichen. So habe die Natur auch eine grosse soziale, kulturelle, geistige und religiöse Bedeutung.

Die Natur gilt es zu schützen

Der Umweltschutz und der Schutz der Natur ist häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Wer sich für Nachhaltigkeit, Artenschutz und Klimaschutz engagiert, trifft immer wieder auf solche Aussagen. Doch der Schutz der Natur ist extrem wichtig. Tausende Menschen sind in der Schweiz, auch in Orten wie Horgen oder Wollerau, oder auch in der Rest Schweiz, Deutschland und Österreich mit dem Schutz der Natur beschäftigt. Vom Öko-Landbau bis zur Energiegewinnung aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse. Von der Pflege der Naturparks und Biosphären bis zum Tourismus in den Schweizer Bergen. Der Schutz der Natur schafft Jobs und ist gut für die Wirtschaft. Der Mensch hat sehr viel von der Natur gelernt. Die Idee zum ersten Flugapparat stammt von Vogelflügeln. Aus den Pflanzen der Tropenwälder wurden und werden bis heute zahlreichen Medikamente gewonnen, wie Antibiotika oder Wirkstoffe gegen Malaria. Auch der Selbstreinigungs-Effekt stammt direkt aus der Natur. Die Lotuspflanze inspirierte die heutigen Lacke und Schmutz abweisenden Oberflächen. In jeder lebenden Tier- und Pflanzenart stecken solche technischen Raffinessen. Und viele Ingenieure und Forscher „schauen zu und bauen nach“. Sehr gutes Beispiel ist beispielsweise das Fussballfeld mit einem Kunstrasen ohne Granulat, also Kunstrasen ohne Mikroplastik.

Mit dem Schutz der Natur Umweltkatastrophen vorbeugen

Die Natur hält das Gleichgewicht. So binden die Wälder CO2 zum Wachstum und wandeln es in Sauerstoff um. Das sorgt für Luft zum atmen und verlangsamt auch den Klimawandel. Die Wälder fördern zudem Niederschläge und sind für den Wasserkreislauf und damit unser Trinkwasser wichtig. Und sie schützen vor Bodenerosion und verhindern Erdrutsche und Lawinen. Wird der Wald abgeholzt, verändert dies das Klima ganzer Regionen, bis hin zu Dürren. Je ursprünglicher der Wald und die Natur dort ist, desto grösser sind die positiven Effekte. Was für die Wälder gilt, gilt auch in anderen Bereichen. Unterlassener Schutz der Natur kann schwere Folgen haben. Dazu muss man nur in unsere europäischen Nachbarländer schauen. 1995 mussten beim Rhein-Hochwasser rund 200.000 Menschen in den Niederlanden evakuiert werden. Eine Renaturierung der Flüsse beugt solchen Katastrophen vor. Die Natur verzeiht viel, aber wenn es ihr zu viel wird, kann sie gnadenlos zurückschlagen. Und mal ganz ehrlich. Was wäre die Schweiz, mit Orten wie Wädenswil, Richterswil und vielen anderen, wenn es nicht diese wunderbare Natur gäbe.

Natur schützen und Verantwortung übernehmen

Beim täglichen Konsum greifen wir auf weltweite Ressourcen der Natur zurück und verbrauchen sie. Für unsere Fruchtsäfte, das Palmöl in unserer Schokolade oder das argentinische Angus-Steak auf unserem Teller werden Tropenwälder gerodet. Der industrielle Anbau der Baumwolle für unsere Kleidung verändert das Klima und damit das Leben von Menschen in anderen Ländern. Oder beim Sport. Kunstrasen auf dem Fussballplatz ist eine tolle Sache. Auch im Winter immer bespielbar. Aber es kann auch Kunstrasen ohne Verfüllung sein, Kunstrasen ohne Mikroplastik. Deshalb sollten wir darauf achten, wie und was wir kaufen, was wir bauen, und die Verantwortung für unser Handeln und den Schutz der Natur übernehmen.