Kunstrasen ohne Mikroplastik gehört die Zukunft

Das Thema Mikroplastik wird zurecht gerade sehr prominent diskutiert und die Verschmutzung der Umwelt mit Mikroplastik – insbesondere der Weltmeere – ist ein wachsendes Problem, dem sich jedes Unternehmen mit Verantwortung stellen sollte. Kunstrasen Mikroplastik wird dabei häufig als eine der grössten Quellen von Mikroplastik dargestellt. Beim Kunstrasen ohne Mikroplastik gibt es dieses Problem allerdings nicht, denn anstatt des Gummigranulats, das als Mikroplastik in die Umwelt gelangt, kann man auch Kunstrasen ohne Verfüllung nutzen. Beim Thema Kunstrasen denkt man häufig als erstes an den Fussballplatz oder andere Sportarten, bei denen Kunstrasen als Alternative zum klassischen Naturrasen verwendet wird. Aber in den letzten Jahren findet Kunstrasen in Österreich, Deutschland und in der Schweiz, zunehmend in anderen Bereichen Verwendung. Ob Kunstrasen auf der Dachterrasse, im Innenbereich oder als Ersatz für den klassischen Rasen im Garten wird Kunstrasen genutzt. Und das geht selbstverständlich auch als Kunstrasen ohne Mikroplastik.

Warum steht der Kunstrasen für das Fussballfeld in der Kritik?

Beim Kunstrasen für den Fussballplatz, aber auch für andere Sportarten, wird allerdings nicht einfach nur der Kunstrasen verlegt. Um die notwendige Stabilität und die gewünschten Spieleigenschaften zu erreichen, wird zusätzlich ganz spezielles Gummigranulat als Einstreu in dem Kunstrasen verwendet. Dieses Gummigranulat besteht aus kleinen und kleinsten Kunststoffteilchen, dem späteren Mikroplastik, die in die Kunstrasenfläche eingestreut werden. Durch die Witterung, Wind, Regen etc. wird dieses Gummigranulat aus dem Kunstrasen abgetragen und gelangt so in die Umwelt und verschmutzt dort die Flora, Fauna und ebenso die Weltmeere. Dieses Gummigranulat zerfällt dort zu Mikroplastik und stellt damit einen nicht zu vernachlässigenden Anteil der Umweltverschmutzung dar. Pro Fussballplatz werden bspw. bis zu 100 Tonnen von diesem Granulat aufgebracht und jedes Jahr müssen ca. 10 Tonnen pro Platz neu aufgebracht werden, weil diese Menge an Mikroplastik aus dem Kunstrasen in die Umwelt abgetragen wird. Wenn man dann die Anzahl der Fußballplätze bzw. Sportplätze allgemein berücksichtigt, die weltweit mit Kunstrasen und Gummigranulat ausgestattet sind, kann sich schnell vorstellen, welche Dimension das Problem annimmt. Aber all dies kann mit dem Kunstrasen ohne Mikroplastik verhindert werden, auch auf dem Fussballfeld in Horgen oder Wollerau. Es muss also nicht immer gleich der Kunstrasen als schädigend für die Natur bezeichnet werden. Ein Kunstrasen ohne Verfüllung, also der Kunstrasen ohne Mikroplastik, ist sicherlich der Weg in die Zukunft.

Welche Möglichkeiten gibt es im Bereich Kunstrasen ohne Mikroplastik?

Im Unterschied zu dem oben beschriebenen Gummigranulat können in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Arten von Kunstrasen ohne Mikroplastik entweder komplett ohne zusätzliches Einstreu genutzt werden, also Kunstrasen ohne Füllung, oder es kommt natürlicher Quarzsand zum Einsatz. Durch die Nutzung des Quarzsandes wird die natürliche Haptik vom Kunstrasen unterstützt und es gibt einen Fresh-Effekt. Das bedeutet, durch die Verdunstung von im Sand gespeicherten Wasser fühlt sich der Kunstrasen natürlich frisch an. Von diesem Einstreu aus natürlichem Quarzsand geht selbstverständlich keinerlei Gefahr für die Umwelt und Meere aus, da es sich zu 100% um ein natürliches Produkt handelt. Der Quarzsand wird in vielen Bereichen auch anderweitig im Garten genutzt, um natürlichen Rasen zu belüften. Dies zeigt, dass es auch mit Kunstrasen ohne Mikroplastik geht. Neben dem Vorteil für die Umwelt, also dass Kunstrasen ohne Mikroplastik, also ohne Gummigranulat verwendet wird, ist Quarzsand häufig die günstigere Alternative. Gerade Fussballvereine dürfte die Option Kunstrasen ohne Mikroplastik freuen, denn seit einiger Zeit geht die Angst um, dass es ein EU-Verbot gibt. Mit dem Kunstrasen ohne Mikroplastik kann man also auch in Orten wie Wädenswil oder Richterswil auf dem Fussballfeld bedenkenlos Fussball geniessen, ohne der Natur zu schaden.